zur Startseite
 

Unterwegs mit dem Flizmobil

Unterwegs mit dem Flizmobil Projektbericht 2008

Tätigkeitsbericht

2008

Das Flizmobil auf „alten und neuen Wegen“

November 2008: Das Flizmobil ist nun schon seit fast 2 Jahren in der Stadt Essen unterwegs und wir wollen nun rückblickend schauen was im letzten Jahr so alles passiert ist.

Wie auch im letzten Berichtsjahr haben wir mit den Kindern der Joachimschule in Kray und der Grundschule Im Steeler Rott aktiv unsere Angebote zu den Themen Gesunde Ernährung und Bewegungsförderung durch geführt. Nachdem wir unsere Einsätze in der Joachimschule mit der Begleitung der Fahrradprüfung erfolgreich beendet haben, können wir uns im Anschluss an die Sommerferien unserem neuen Kooperationspartner – der Grundschule an der Heinickestraße – zuwenden.  Da die Schule in direkter Nachbarschaft zu unserem Familienzentrum liegt ist unserem Wunsch, verstärkt sozialraumorientiert zu arbeiten Rechnung getragen. Am 28. August diesen Jahres starteten wir mit unserer neu entwickelten Auftaktveranstaltung, dem Gesundheitsparcours „Gesund und Fit mit dem Flizmobil“ an der Heinickeschule unsere seit dem regelmäßigen Einsätze.

Die neuen Angebote des Flizmobil

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Unterrichtseinheiten konnten in Anlehnung an die Ernährungspyramide folgende Module für unser Kompaktangebot entwickelt werden:

Die Hi-Lights des Jahres

Fazit und Ausblick

Für dieses 2. Projektjahr mit dem Flizmobil möchten wir uns zunächst bei allen Menschen die es uns überhaupt erst möglich machen diese wichtige Arbeit so erfolgreich umzusetzen, die uns auf vielfältige Weise unterstützen, beraten und mit uns zusammen arbeiten, ganz herzlich bedanken!

Der Erfolg des Projektes wird für uns vor allem sichtbar in der Begeisterung und dem Interesse der Kinder, der Eltern und den Fachkolleginnen an den Schulen und Bildungseinrichtungen. Zahlreiche Anfragen von Grundschulen und anderen Bildungseinrichtungen im Stadtgebiet haben uns im letzten und auch schon im aktuellen Schuljahr erreicht. Das Interesse an unserem Projekt ist mittlerweile immens hoch, was aus unserer Sicht den hohen Bedarf an eben einem praxisnahen Angebot zu dem Thema Gesunde Ernährung und Bewegung nicht nur von Kindern deutlich wieder spiegelt.

Wir fühlen uns dadurch in unserem Vorhaben bestärkt, die noch verbleibenden Monate dieses Pilotprojektes dafür zu nutzen, das Angebot sinnvoll mit einem abschließenden Modul analog zur Ernährungspyramide abzurunden und ein weiteres  Modul für die Schulung und Information von Multiplikatoren zu erarbeiten. Außerdem wird für das komplette Programm eine Materialsammlung erstellt, wodurch Übertragbarkeit und Nachhaltigkeit des Angebotes sicher gestellt werden.

Selbstverständlich werden die bestehenden Unterrichtsreihen an den Schulen, die Angebote der Elterbildung sowie die Aktivitäten im Rahmen des Familienzentrums bis zum Ende des Schuljahres 2008/09 vorgehalten. In unserer Pilotschule Im Steeler Rott wird zudem das noch fehlende Unterrichtsmodul entwickelt und erprobt. Wie bereits im letzten Bericht erwähnt entstehen an dieser Schule verschiedene fest installierte Stationen, wie z.B. das selbst entwickelte Spiel zu der Reihe „5 am Tag für schlaue Gemüseköpfe“ auf dem Schulhof, in denen sich die einzelnen Themenreihen wieder finden und die Kinder auch selbständig Wissenswertes erfahren und sich bewegen können.

Die Erfahrung der letzten zwei Jahre hat uns gezeigt, dass eine reine Versorgungsstruktur für die vielfach benachteiligten Kinder und deren Familien unzureichend ist um wirklich nachhaltig eine Verbesserung des gesundheitlichen Status herbei zu führen. Unser konkretes Ziel ist deshalb die Förderung einer gesunden Ernährung und eines selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Gesundheitsverhaltens von Kindern. Die präventiv ausgerichteten Angebote zielen darauf ab, dass die Kinder lernen

Methodisch arbeiten wir, wie in der Dokumentation des letzten Berichtsjahres ausführlich dargestellt weitest gehend praxisorientiert und versuchen die Kinder mit allen Sinnen zu erreichen, wodurch das theoretische Wissen erst erfahrbar werden kann.

Wir hoffen, das dieses mit vielen multiprofessionellen Faschleuten und Kooperationspartnern umfangreich entwickelte Konzept für eine aktive und präventive Gesundheitsförderung von Kindern, auch im Anschluss an die Pilotphase realisiert werden kann. Wünschenswert ist es, dass die Verantwortlichen aus den Bereichen Gesundheit, Prävention, Bildung und Kinderschutz die Notwendigkeit eines solchen Angebotes flächendeckend für die Stadt erkennen und dieses als ein Regelangebot für die Grundschulen und ggf. darüber hinaus auch den Kindertageseinrichtungen bzw. Familienzentren bereit stellen.