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Ein Besuch, der zum Nachdenken anregt

Ausstellung „SEX WORK. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit

7. Juli 2026 SkF Allgemein
Besucherinnen vor dem Schriftzug Sex Work

Die SkF-Vorständinnen Heike Adrian und Gabriele Schneider besuchten gemeinsam mit Tanja Rutkowski, Fachbereichsleitung Soziale Dienste, Gefährdetenhilfe und Quartierentwicklung, Maike van Ackern, Abteilungsleitung des Fachbereichs für Mädchen und Frauen in besonderen Lebenslagen, sowie Vorstandsreferentin Christina Pasztelyak die Ausstellung SEX WORK. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit in der Bundeskunsthalle Bonn.

Die Ausstellung zeichnet die Geschichte der Sexarbeit von der Antike bis in die Gegenwart nach und eröffnet neue Perspektiven auf ein Thema, das bis heute von gesellschaftlichen, politischen und moralischen Debatten geprägt ist. Im Mittelpunkt stehen dabei die Stimmen von Sexarbeitenden selbst. Entstanden in Zusammenarbeit mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiter*innen, folgt die Ausstellung dem Leitgedanken „Nichts über uns ohne uns!“ und macht deutlich, wie wichtig die Beteiligung von Betroffenen für eine differenzierte Auseinandersetzung ist.

Anhand von Kunstwerken, kulturhistorischen Exponaten und Archivmaterial werden historische Entwicklungen ebenso beleuchtet wie aktuelle Fragen zu Arbeits- und Menschenrechten, gesellschaftlicher Teilhabe und Stigmatisierung. Die Ausstellung regt dazu an, stereotype Vorstellungen zu hinterfragen und die vielfältigen Lebensrealitäten von Sexarbeitenden in den Blick zu nehmen.

Für den SkF bot der Besuch eine wertvolle Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Reflexion über gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die insbesondere Frauen in besonderen Lebenslagen betreffen. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven trägt dazu bei, Verständnis zu fördern und die eigene fachliche Arbeit im Bereich der Gefährdetenhilfe weiterzuentwickeln.

Wir danken der Bundeskunsthalle für diese eindrucksvolle und wichtige Ausstellung, die einen differenzierten Blick auf die Geschichte und Gegenwart der Sexarbeit ermöglicht und den Dialog über Menschenrechte, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe stärkt.



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