Hospiz Cosmas und Damian

ACHTUNG: Bitte beachten Sie die Informationen zum Schutz vor einer möglichen Ausbreitung des Coronavirus.

Das Hospiz bietet schwerstkranken Menschen eine Möglichkeit, die letzte Phase ihres Lebens möglichst schmerzfrei und in vertrauter Umgebung zu verbringen. 

AKTUELLES: Coronavirus Schutzmaßnahmen

Hygiene- und Besuchskonzept für das Hospiz Cosmas & Damian (Stand 8.2.2021)

Die aufgeführten Maßnahmen beziehen sich auf die „Normalsituation“, sprich: wir sind nicht in einem Ausbruchsgeschehen

  1. Jede*r Bewohner*in kann täglich Besuch erhalten. Besuche müssen am Vormittag und am Nachmittag sowie an Wochenenden und Feiertagen möglich sein und dürfen keiner zeitlichen Begrenzung von unter einer Stunde je Besuch unterliegen. Für das Hospiz Cosmas und Damian begrenzen wir die tägliche Besuchszeit innerhalb des Ihnen bekannten Zeitfensters nicht.
     
  2. Die Besuche sind auf zwei Besuche pro Tag und Bewohner*in jeweils durch maximal zwei Personen, im Außenbereich auf jeweils vier Personen pro Besuch zu beschränken.
     
  3. Die Besucher*innen sind mindestens durch Aushang über die aktuellen Hygienevorgaben (Tragen einer FFP-2-Maske) innerhalb der Pflegeeinrichtung, Nieshygiene, Handdesinfektion, Abstandsgebot usw.) zu informieren und zur Einhaltung anzuhalten. Ab dem 16.12.2020 ist das Tragen einer FFP-2-Maske für Besucher obligatorisch. Sollten Sie keine eigene FFP-2-Maske haben, würden Mitarbeiter*innen am Empfang Ihnen eine aushändigen. Nur in begründeten Ausnahmefällen (etwa bei einer medizinischen Diagnose) ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz zulässig.
     
  4. Bei den Besuchern ist bei jedem Besuch ein Kurzscreening (Erkältungssymptome, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen ersten Grades gemäß der Richtlinie des Robert Koch-Instituts) einschließlich Temperaturmessung durchzuführen. Ein Zutritt zu der Einrichtung ist nur möglich, wenn sich bei dem Kurzscreening keine Hinweise darauf ergeben, dass durch die Besucher das SARS-CoV-2-Virus oder ein anderer Krankheitserreger in die Einrichtung eingetragen werden könnte. Sofern seitens der Besucher die Mitwirkung am Kurzscreening verweigert wird, hat die Einrichtung den Zutritt zu versagen. Sollten Sie Erkältungssymptome haben, würden wir denken und erwarten, dass Sie die Einrichtung nicht aufsuchen würden. Die Mitarbeiter*innen sind angehalten Ihnen den Zugang zu untersagen, wenn Sie Erkältungssymptome oder eine Temperatur > 37,5° aufweisen.
     
  5. Der Zutritt ist ebenfalls zu versagen, wenn ein nach dem Testkonzept der Pflegeeinrichtung zusätzlich zum Kurzscreening durchgeführter PoC-Test positiv ausgefallen ist. Für den Fall, dass die oder der Besuchende die Durchführung eines nach dem Testkonzept der Einrichtung vorgesehenen PoC-Tests verweigert, ist der Zutritt zu verweigern, um die Funktionsfähigkeit der Pflegeeinrichtung nicht durch einen Infektionseintrag zu gefährden. Ausnahme: sollte ein medizinischer Grund glaubhaft gemacht werden, der die Durchführung dieser Testung entgegensteht oder nachgewiesen wird, dass innerhalb von 48 Stunden vor dem beabsichtigten Besuch bereits eine PoC-Testung mit negativem Ergebnis durchgeführt worden ist.
     
  6. Sollten Sie als Besucher*in einen PoC-Test wünschen, stehen Ihnen Frau Marion Vogel (marion.vogel@cse.ruhr) oder Frau Iris Kellermanns (iris.kellermanns@cse.ruhr) oder die Verwaltung (hospiz-cosmas-damian@cse.ruhr) zur Verfügung, um mit Ihnen Ihre Testung abzustimmen. Telefonisch erreichen Sie uns unter: 0201-31937575-0
     
  7. Zutrittsverbote sind während der Sterbephase nach Maßgabe von § 5 Abs. 3 Corona-Schutzverordnung ausgeschlossen.
     
  8. Die Besucher*innen haben sich vor dem Besuchskontakt die Hände zu desinfizieren.
     
  9. Die Besucher*innen haben einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur besuchten Person einzuhalten. Sofern während des Besuchs die besuchende Person eine FFP2-Maske und die besuchte Person mindestens einen Mund-Nase-Schutz nutzt und vorher sowie hinterher bei den beteiligten Personen eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig.
     
  10. Es ist ein Besuchsregister zu führen, in dem bei jedem Besuch der Name von Besucher*in, eine Telefonnummer, unter der der/die Besucher*in erreicht werden kann, das Datum und die Uhrzeiten von Beginn und Ende des Besuchs sowie die bzw. der Besuchte erfasst werden. Diese Daten sind vier Wochen aufzubewahren und anschließend zu vernichten, sofern sie nicht von der nach § 28 Abs. 1 IfSG zuständigen Behörde benötigt werden. Sollte ein/e Besucher*in die benötigten Informationen nicht zur Verfügung stellen, soll die Einrichtung den Zutritt versagen.
     
  11. Besuche auf den Bewohnerzimmern sind zuzulassen. Eine Vertraulichkeit des Besuchs ist zu gewährleisten. Während des Besuchs tragen damit die Bewohner*innen und Besucher*innen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer. 
     
  12. Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen dürfen diese alleine oder mit anderen Bewohner*innen und Besucher*innen nach Ziffer 2 oder Beschäftigten derselben Einrichtung verlassen, wenn sie sich dabei an die Regelungen der Corona-Schutzverordnung für den öffentlichen Bereich halten. Bewohner*innen sowie die Besucher*innen tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Einrichtung. Als Dauer des Verlassens sind mindestens sechs Stunden täglich zuzulassen. Bei Bewohner*innen, die die Einrichtung verlassen, sind mindestens einmal wöchentlich PoC-Tests durchzuführen. (denken Sie hier bitte an die Einwilligung zur Testung, gerne sind die Mitarbeiter*innen am Empfang hierbei behilflich)
     
  13. Bewohner*innen der Einrichtungen sind soweit möglich einmal in der Woche durch PoC-Antigen-Schnelltests zu testen. Wir würden mit Bewohner*innen, die entscheidungsfähig sind, abstimmen, ob sie eine wöchentliche Testung wünschen. Sollten Sie vorsorgebevollmächtigt oder Betreuer für einen unserer Bewohner*innen sein, würden wir Sie bitten uns aktiv mitzuteilen, ob Sie eine wöchentliche Testung wünschen. Aus unserer pflegefachlichen und ethischen Sicht würden wir keine Bewohner*innen in einer endlichen Lebensphase testen. Sofern die Bewohner*innen die Einrichtungen verlassen, sind sie bei der Rückkehr und ein zweites Mal drei Tage nach der Rückkehr mit einem PoC-Antigen-Schnelltest zu testen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Stand: 16.12.2020


Das Hospiz Cosmas und Damian benannt nach den Stadtpatronen der Stadt Essen, wurde am 1. April 1995 in Essen-Borbeck gegründet. Die Trägerschaft liegt bei der cse gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Cosmas und Damian Hospiz e.V.

Das Hospiz bietet schwerstkranken Menschen eine Möglichkeit, die letzte Phase ihres Lebens möglichst schmerzfrei und in vertrauter Umgebung zu verbringen. Auch die Angehörigen und Freunde der Kranken werden mit ihrer Trauer begleitet und unterstützt.

Stationär

Das Hospiz bietet eine wohnliche Atmosphäre mit Einzelzimmern, welche teilweise über ein separates Bad und einen Balkon verfügen. Dazu besitzt das Hospiz viele Gemeinschaftsräume mit Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, Meditationsraum und einem großen Balkon. Der angrenzende Schlosspark kann für Spaziergänge genutzt werden. Angehörige und Freunde können auf Wunsch im Haus übernachten.

Die ärztliche Versorgung erfolgt in der Regel durch niedergelassene Ärzte, die in der spezifischen Schmerztherapie besonders Erfahrung haben. Aber, wenn möglich und vom Bewohner*in gewünscht, kann die Betreuung auch durch den eigenen Hausarzt fortgesetzt werden. Durch die Kooperation mit verschiedenen Fachärzten im internistisch-onkologischen Bereich bietet das Hospiz Cosmas und Damian eine Spezialisierung in der Versorgung von Tumor- und Aidskranken.

Ambulant

Mit dem ambulanten Hospizdienst soll die Begleitung Sterbender gewährleistet werden, die ihre letzte Zeit zu Hause oder in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe leben wollen und können. 

Trauerangebote

Trauernde Menschen können jederzeit Unterstützung erhalten. Qualifizierte ehrenamtliche Trauerbegleiter*innen veranstalten regelmäßig als Gruppenangebote ein Trauercafé, Trauer-Frühstück und "Trauer leben". Termine finden Sie unter: www.hospizverein-essen.de

Finanzierung

Die Kosten des stationären Hospiz Aufenthaltes werden zu 95 Prozent von den Kranken- und Pflegekassen getragen. Die verbleibende fünf Prozent werden von der cse übernommen. Für die Bewohner*innen entstehen bei einem Aufenthalt im Hospiz keine Kosten. 

Kontakt
Hospiz Cosmas und Damian
Laarmannstr. 14
45359 Essen

0201 319375 750
0201 319375 759
hospiz-cosmas-damian@cse.ruhr

Link zum Förderverein: 
www.hospizverein-essen.de


Kontakt Ansprechpartner/-in

Sandra Lonnemann
Leitung Hospiz Cosmas und Damian

0201-319375750
sandra.lonnemann@cse.ruhr


Ursula Birk-Rump
Sozialdienst und Palliative Care Beratung

0201-319375750
ursula.birk-rump@cse.ruhr


Iris Kellermanns
Verantwortliche Pflegefachkraft

0201-319375750
iris.kellermans@cse.ruhr


Marion Vogel
Aufnahmemanagement und Palliative Care Beratung

0201-319375750
marion.vogel@cse.ruhr


Anfahrt

Sozialdienst katholischer Frauen 
Essen-Mitte e.V.
Dammannstraße 32 – 38
45138 Essen

Tel: 0201 – 319375-600
E-Mail: info@skf-essen.de